2000-Meter-Regel

Zugfahrt mit besonderem Auftrag:
Wenn ein Zug an einem Halt zeigenden oder gestörten
– Lichthauptsignal mit dunklem Lichtvorsignal oder
– Hauptsignal, das die Stellung „Halt erwarten“ zeigen kann, vorbeifährt, muss der Triebfahrzeugführer bis zum Erkennen der Stellung des folgenden Hauptsignals – höchstens 2000 m – mit höchstens 40 km/h fahren.

Nach dem Zurücksetzen eines Zuges:
Der Triebfahrzeugführer muss bis zum Erkennen der Stellung des folgenden Hauptsignals – höchstens 2000 m – mit höchstens 40 km/h fahren.

Fahrzeug an der Spitze steht über das Signal hinaus:
Wurde die Zugaufsicht beauftragt und das Ergebnis gemeldet gilt: Der Triebfahrzeugführer muss im anschließenden Weichenbereich und – bis zum Erkennen der Stellung des folgenden Hauptsignals – höchstens 2000 m mit höchsten 40 km/h fahren.

Fragen zum Thema

Er muss bis zum Erkennen der Stellung des folgenden Hauptsignals – höchstens 2000 m – mit höchstens 40 km/h fahren.

Der Triebfahrzeugführer muss bis zum Erkennen der Stellung des folgenden Hauptsignals – höchstens 2000 m – mit höchstens 40 km/h fahren.

Er muss im anschließenden Weichenbereich und bis zum Erkennen der Stellung des folgenden Hauptsignals – höchstens 2000 m – mit höchstens 40 km/h fahren.

Er muss bis zum Erkennen der Stellung des folgenden Hauptsignals – höchstens 2000 m – mit höchstens 40 km/h fahren.

Der Triebfahrzeugführer muss bis zum Erkennen der Stellung des folgenden Hauptsignals – höchstens 2000 m – mit höchstens 40 km/h fahren.

Er muss im anschließenden Weichenbereich und bis zum Erkennen der Stellung des folgenden Hauptsignals – höchstens 2000 m – mit höchstens 40 km/h fahren.

Checkliste

1. Überprüfung der Signale

  • Halt zeigendes oder gestörtes Lichthauptsignal mit dunklem Lichtvorsignal:
    • Prüfen, ob ein Lichthauptsignal „Halt“ zeigt oder gestört ist und das Vorsignal dunkel bleibt.
    • Geschwindigkeit anpassen: Höchstgeschwindigkeit 40 km/h.

2. Nach dem Zurücksetzen eines Zuges

  • Nach dem Rücksetzen sofort die Geschwindigkeit auf maximal 40 km/h reduzieren.
  • Diese Geschwindigkeit beibehalten bis zur Erkennung der Stellung des folgenden Hauptsignals – höchstens 2000 Meter.

3. Fahrzeug an der Spitze steht über das Signal hinaus

  • Wurde die Zugaufsicht informiert und eine Rückmeldung erhalten?
    • Falls ja: Geschwindigkeit im anschließenden Weichenbereich und bis zum Erkennen des nächsten Hauptsignals auf maximal 40 km/h reduzieren.
  • Weichenbereich beachten (besonders im Anschluss an das Signal).

4. Fahren mit verminderter Geschwindigkeit

  • Höchstens 40 km/h fahren, wenn:
    • Die Stellung des folgenden Hauptsignals noch nicht erkennbar ist.
    • Der Fahrweg bis zum nächsten Hauptsignal nicht länger als 2000 Meter ist.

5. Erkennen des nächsten Hauptsignals

  • Sobald das nächste Hauptsignal sichtbar ist und dessen Stellung eindeutig erkennbar ist:
    • Die Geschwindigkeit darf an die Signalstellung angepasst werden.
    • Falls das nächste Hauptsignal weiter als 2000 Meter entfernt ist, weiterhin mit höchstens 40 km/h fahren, bis es erkennbar ist.

6. Besondere Vorsicht in Weichenbereichen

  • Im Weichenbereich: Maximal 40 km/h, bis das folgende Hauptsignal erkannt wird.
  • Dies gilt auch nach dem Überfahren eines Signals, bei dem das Fahrzeug über die Signalgrenze hinaussteht.
© 2024 MUKKEFUKK.net